“Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders” war einer der wenigen Filme, die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe. Das Buch von Patrick Süßkind habe ich vor nunmehr rund 15 Jahren im Deutsch-LK durchgenommen. Und es hat mich damals begeistert (was nicht oft vorkam…)

Am 15. März ist nun endlich die von mir heiß erwartete DVD erschienen. Ich finde diesen Film einfach genial und er ist meiner Meinung nach eine der bedeutendsten Produktionen der letzten Jahre. Tom Tykwer ist es gelungen, die atemberaubende Geschichte von Patrick Süßkind sensationell auf der Leinwand zu präsentieren – mit Bildern, die so malerisch aussehen, als wären sie von Tim Burton – nur realer! Der geneigte Zuschauer fühlt sich in das Paris des 18. Jahrhunderts versetzt – so nah, zum fühlen und riechen, als wenn man selbst mitspielen würde.

Leider gibt es einen Abstrich: Die Atmosphäre dieses Films wirkt nur auf der großen Leinwand 100%ig.

18. März 2007, 10:56 Uhr

Kommentiere den Artikel oder setze einen Trackback

Bisher 1 Kommentar zum Artikel

  1. Kommentar von Zeus

    Hallo Hozi,

    Nun also ich habe das Parfum letzte Woche mit meiner Holden zusammen in der Videothek ausgeliehen und angeschaut. Das Buch kenn e ich nicht, Sie schon.

    (Achtung wer den Film noch nicht kennt und noch sehen möchte sollte nicht weiterlesen!)

    Wirklich gefallen hat uns der Film aber nicht, weil das Ende nicht zum Anfang passt. So beginnt der Film mit dem Mörder der hingerichtet werden soll und zur Richtstatt gebracht wird. Dann wird die Geschichte als Rückblende erzählt. Soweit erstmal ok, aber am Ende dann wird dann die Szene die zu beginn gezeigt wurde plötzlich anders dargestellt. Denn hier hat der Mörder sein Superparfüm bevor er gepackt und weggeschleppt wird um damit die Wachen zu betören.
    Dann schafft er es einen anderen hinrichten zu lassen und stellt sich dann auf die Richtstatt und betört mir einem Tropfen Parfüm die gesamte Meute so das die Übernader herfallen und ihn wie einen Gott anbeten.
    Nicht nur das es unrealistisch ist, daß das bisschen Parfüm für all die Leute überhaupt wahrnehmbar ist, nein es wirkt wie Magie, währe der Mörder ein Magier und der Film als Fantasy gekennzeichnet könnte man noch annehmen ok der hat was gezaubert, aber gegen einen pseudohistorischen Anspruch gesehen kann das nur peinlich sein.

Kommentiere den Artikel

Sie müssen eingeloggt sein , um eine Tube Senf beisteuern zu können.



Kommentare zu diesem Artikel über RSS 2.0-Feed verfolgen